Donnerstag, 25. Februar 2021

REZENSION: "Die 7. Zeugin" von Tsokos und Schwieger

 


Titel: Die 7. Zeugin
Autor: Michael Tsokos & Florian Schwieger
Preis: 12,99
 (Print); 9,99€ (E-Book)
Link zum Buch: Die 7. Zeugin
  Bewertung: ★★★★


Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Inhalt: 

"An einem Sonntagmorgen wie jeder andere auch verlässt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting sein Haus in Berlin-Charlottenburg. Er winkt seiner kleinen Tochter zu, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu einer Bäckerei. Dort schießt er plötzlich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei weitere verletzt - und Nikolas Nölting schweigt.
Nöltings Anwalt Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Welches Motiv könnte der unauffällige Familienvater für eine solche Tat gehabt haben? Das Ganze erscheint völlig sinnlos - bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, die Rocco Eberhardt mitten in einen Sumpf aus Korruption, Geldwäsche und Clan-Kriminalität führt. Doch wer sich mit der Unterwelt von Berlin anlegt, bringt nicht nur sich selbst in größte Gefahr..."
 
Meine Meinung:

Michael Tsokos ist mir vor allem durch "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek ein Begriff. Seitdem habe ich seine True-Crime Thriller auf der Wunschliste, jedoch bisher noch kein Buch von ihm gelesen. Als ich dann das Buch von Tsokos, in Zusammenarbeit mit Florian Schwiecker gefunden habe und den Klappentext gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. 
Der Klappentext hat mich sehr überzeugt, denn ich finde die Justizarbeit unglaublich interessant und habe mir erhofft, dass ich durch dieses Buch ein bisschen mehr Einblicke in die Rechtsmedizin und Justizarbeit kriege. Und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. 

Das Buch ist mir sofort positiv aufgefallen, weil die Kapitel unfassbar kurz sind. Dadurch bin ich durch die Seiten geflogen und dieser Aufbau hat das Buch zu einem absoluten Page Turner gemacht. Aber nicht nur die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen, dass ich das Buch in zwei Tagen verschlungen habe. Auch die Handlung ist unglaublich spannend und man schafft es bei den ganzen Informationen und Wendungen gar nicht zur Ruhe zu kommen. Das hat mir sehr gut gefallen. 

Tatsächlich ist der einzige Kritikpunkt, den ich persönlich habe, die Charaktere. Denn bis zum Schluss bin ich nicht warm geworden mit Dr. Justus Jarmer und Rocco Eberhardt. Ich weiß nicht woran es lag, aber ich hoffe, dass es mir in den Folgebänden leichter fallen wird eine Bindung zu den Beiden aufzubauen. Ansonsten hat mir aber alles an dem Justiz-Krimi gefallen. 

Ich habe die ganze Zeit versucht selbst die Frage zu beantworten, wieso Nikolas Nölting diese Tat begannen hat, habe versucht mich in die zwei Autoren hineinzudenken, doch ich bin maßlos gescheitert. Der Verlauf des Krimis ist einfach genial und das Ende hat mir den letzten Nerv geraubt. Wie soll ich bei dem Ende bis zum nächsten Teil warten? 

Alles in allem ein sehr temporeicher, spannender Krimi, der vor allem durch die kurzen Kapitel und zu dem wahnsinnig rasanten Start ein absoluter Pageturner ist. Für mich definitiv eine Empfehlung, wenn man mehr über die Justizarbeit erfahren möchte und auf spannende Krimis steht. Von mir gibt es vier Sterne für dieses Buch und ich freue mich auf die folgenden Bände.


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