Mittwoch, 30. Dezember 2020

REZENSION: "Sweet Like You" von Robyn Neeley

 

Titel: Sweet Like You
Autor: Robyn Neeley
Preis: 12,99
€ (Print); 4,99€ (E-Book)
Link zum Buch: Sweet Like You
  Bewertung: ★★★★

Vielen Dank an den KYSS Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Inhalt: 
"Honey Springs ist eine kleine Stadt in Kalifornien, die für den dort hergestellten Honig bekannt ist. Für Cassie Wilkerson ist es der Ort, an dem sie sich das erste Mal verliebte. Doch das ist lange her. Inzwischen lebt sie in New York und kehrt nur für die Testamentseröffnung ihrer Tante zurück. Doch anstatt wie erwartet irgendeine Kleinigkeit zu erben, ist sie plötzlich Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll zudem noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Bitte was? Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen, verdammt noch mal. Aber um ihrer Tante willen lässt sie sich auf die drei Wochen ein. Schließlich hat sie Hilfe. Zum Beispiel von Nick Porter, damals ihr erster Freund und heute der Chef-Imker ihrer Farm …"

Meine Meinung:

Als ich dieses Buch in der Programmvorschau von KYSS entdeckt habe, habe ich mich sofort in das schöne, minimalistische Cover verliebt. Die Geschichte hat mich sofort angesprochen, weil es nach einem tollen, kurzweiligen Wohlfühlroman klang. Zwischendurch liebe ich es in kürzere, gemütliche Bücher abzutauchen, bei denen ich komplett abschalten kann. Und genau das hat "Sweet Like You" geschafft. Ich habe mich in der Geschichte und in der Kleinstadt Honey Springs unglaublich wohlgefühlt. 

 Wir lernen direkt am Anfang des Buches die Protagonistin Cassie Wilkerson kennen, die in ihrer Heimat New York ziemlich erfolgreich in ihrem Job ist. Sie bekommt mitgeteilt, dass sie für die Testamentseröffnung Ihrer Tante in die Kleinstadt Honey Springs zurückkehren muss. Das Drama beginnt, denn Cassie erfährt außerdem, dass sie übergangsweise die Bürgermeisterin dieser Kleinstadt sein soll. Natürlich ist es für sie ein großer Schlag, denn der Unterschied zwischen New York und Honey Springs ist gewaltig. Trotzdem hatte ich anfangs meine Probleme mit Cassie, denn ich fand, dass sie ein wenig unfair den Bewohnern gegenüber war. Natürlich ist ihr Job wichtig und ich habe auch verstanden, dass ihr Leben sich in New York abspielt, aber meiner Meinung nach hätte sie nicht so abwertend reagieren sollen, immerhin ist ihre Tante gestorben.  
 
Auch, wenn sie die Farm geerbt hat und damit überfordert ist, weil sie Bienen hasst (verstehe ich), hätte sie die Farm einfach an Nick oder an jemand anderen übertragen können oder die Farm von New York aus besitzen können, aber die Leitung an jemanden vor Ort übergeben. Meiner Meinung nach hat Cassie ein wenig überreagiert, weshalb mir der Einstieg in das Buch ein wenig schwer fiel. 

Nick Porter hingegen ist für mich ein ganz toller Protagonist gewesen. Er ist zuvorkommend, ehrlich und hat immer ein offenes Ohr. Obwohl Cassie recht zickig ist, behandelt er sie toll und ist durchgehend sympathisch. Für mich ist er ein toller Protagonist, weil er endlich mal ein Good Guy ist und kein Bad Boy, wie in jedem anderen Liebesroman.  
 
Die Handlung des Buches war natürlich nichts überwältigendes. Es war alles sehr vorhersehbar und plätscherte vor sich hin, aber das hat mich in diesem Buch nicht gestört, denn es war trotzdem einfach niedlich. Die Liebesgeschichte war unglaublich süß und gefühlvoll. Und auch, wenn das Ende vorhersehbar war und das Buch einige Klischees bedient hat, fand ich es wirklich toll um Abzuschalten. 

Ich habe das Buch mit vier Sternen bewertet und finde, dass es definitiv für Liebesroman-Fans ein tolles Buch für zwischendurch ist, bei dem man nach einem stressigen Alltag abschalten kann und sich einfach wohlfühlt. 

PS: Bienen mag ich trotzdem immer noch nicht. 


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